Die Haushaltsnähmaschine
Die bekannteste und meistverwendete Maschine ist ganz klar die Haushaltsnähmaschine. Mit ihr lassen sich praktisch alle gängigen Nähbedürfnisse abdecken:
Sie näht, flickt, stopft, kann teilweise sticken und verfügt über eine große Auswahl an Standard- und Zierstichen.
Moderne Maschinen sind – je nach Preisklasse – sogar per Touchscreen bedienbar. Sie bieten zahlreiche Optionen, Zusatzfunktionen, raffinierte Tricks und vielfältige Einstellmöglichkeiten. Ob man all das wirklich braucht, ist eine andere Frage – schön ist es auf jeden Fall 😄
In dieser Kategorie empfehle ich aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen ganz klar die Marke Bernina.
Gewicht, Verarbeitung, Durchstichkraft, Langlebigkeit und die zuverlässige Beschaffung von Ersatzteilen sind aus meiner Sicht mit kaum einer anderen Firma vergleichbar.
Aber: Die Preise sind teilweise tatsächlich exorbitant – selbst bei einfacheren Modellen.
Ich selbst arbeite mit einer Bernina 770 QE plus, früher mit der Aurora 430, einem älteren Modell. Auf ihr kann man sogar erste Erfahrungen im Overlocken sammeln, da sie einen Pseudo-Overlock-Stich bietet – zum Beispiel für Jersey (elastische Stoffe für Kleidung). Natürlich kann sie den Stoff dabei nicht automatisch schneiden, aber dazu mehr im Kapitel Overlockmaschine.
Diese Maschine ist bei fast jedem Projekt im Einsatz:
-zum Absteppen von sichtbaren und unsichtbaren Nähten
-beim Nähen von Taschen und Jacken
-beim Einnähen von Reißverschlüssen
Außerdem wird mit ihr alles geflickt – inklusive der klassischen offenen Knie von Jeans, die bei uns liebevoll „gebüetzt“ werden.

